Angebot des Trägers PROWO
zum Thema Doppeldiagnose psychische Störung und Sucht

 

Stationäre Hilfen, Ambulante Hilfen,
Hilfen für Mütter/Väter mit Kind

Sojus (Berlin)

Stationär:

Gruppenangebot  mit acht Plätzen

  • nach §§ 35a und 41 SGB VIII
  • in Einzelfällen nach §§ 53, 54 SGB XII (BSHG

Individualleistungen mit intensiver bis geringer Betreuungsdichte

  • nach §§ 34, 35, 35a, 41 SGB VIII in Wohnungen für ein bis zwei Betreute

Ambulant:

Finanzierung nach §§ 27, 29, 30, 31, 35 und 35a SGB VIII

Zielgruppe

Jugendliche ab 14 Jahren und junge Volljährige mit psychosozialen Störungen und Suchtmittelmissbrauch

Leistungen

  • Rund um die Uhr- Betreuung
  • Integrierte psychologisch / therapeutische Leistungen  (Eingangs- und Verlaufsdiagnostik, regelmäßige Einzel- und Gruppenangebote, Krisenintervention)
  • Betreuung durch SozialpädagogInnen und ErzieherInnen mit Berufserfahrung in Jugendhilfe, Drogenhilfe und Psychiatrie
  • Pädagogisch - therapeutisches Milieu; interdisziplinäre Zusammenarbeit aller am Fall Beteiligten 
  • Individuelle Betreuungs- und Therapieplanung
  • Bezugsbetreuung
  • Elternarbeit
  • Planung und Durchführung schulischer und beruflicher Ausbildung in Zusammenarbeit mit anderen Trägern der Jugendhilfe
  • Rahmenkonzept / Phasenmodell und Regelwerk, Drogenscreenings
  • Medizinisch-psychiatrische Behandlung in enger Zusammenarbeit mit den Fachabteilungen der Kliniken und niedergelassenen Ärzten

Ziele der stationären Angebote:

Kurzfristig (ca. drei Monate)

  • Bereitschaft zu drogenfreiem Leben in der therapeutischen Gemeinschaft erreichen
  • Motivation erarbeiten und festigen
  • Akute Symptomatik der psychischen Störungen regulieren
  • Nebenwirkungen einer neuroleptischen Behandlung auffangen
  • Vertrauen und Arbeitsbündnis herstellen (v.a. zu Bezugsbetreuern und Therapeuten)

Mittelfristig (ab drei Monate)

  • Krankheitseinsicht, Bearbeitung psychischer und sozialer Problematiken
  • Zeitrhythmen einhalten, Aktivierung im Tagesablauf
  • Vorbereitung der Wiederaufnahme von Schule/Ausbildung
  • Beziehung zu Eltern und anderen Bezugspersonen klären
  • Soziale Kompetenzen erarbeiten und verbessern

Langfristig:

  • Stabilisierung im Hinblick auf
  • vollständige Gesundung
  • Lernen mit Beeinträchtigungen zu leben
  • Ablösung vom Elternhaus, Befähigung zu (teil-)selbständigem Leben,
  • Schulische, berufliche und soziale Integration
  • Absichern der Wohnsituation und einer Nachbetreuung

Kontakt

Eckhard Flöring
Telefon: 030 – 49760933
Fax: 030 - 49760932
sojus@prowo-berlin.de

 


 

Burgwall (Brandenburg)

Zielgruppen

Jugendliche ab 14 Jahren und jugendliche Mütter (mit ihrem Kind) sowie junge Volljährige mit psychosozialen Störungen und Suchtmittelmissbrauch

Stationär

  • Gruppe mit acht Plätzen nach §§ 34, 35a in Verbindung mit 41 SGB VIII
  • Integriert ins Gruppenangebot: Jugendliche Mütter mit Kind nach §§ 34a und 19 SGB VIII
  • BEW: Wohnungen für 1-2 Betreute in Burgwall und Zehdenick nach §§ 34, 35a in Verbindung mit § 41 SGB VIII. Die sozialpädagogischen und psychotherapeutischen Leistungsanteile erfolgen entsprechend der Hilfeplanung.

Ambulant

Finanzierung nach §§ 27, 29, 30, 31, 35 und 35a SGB VIII über Fachleistungsstunden. Der Leistungsumfang orientiert sich am Hilfeplan.

Leistungen

  • 24Stunden-Betreuung durch SozialpädagogInnen und ErzieherInnen
  • Integrierte psychotherapeutische Leistungen
  • Psychoedukation
  • Krisenintervention
  • Die Ausbildung zum Pferdewirt ist auf dem Hof möglich
  • Lern- und Arbeitsprogramme zur Kompetenzerweiterung und zur Heranführung an Arbeitsprozesse in den Bereichen
  • Pferdezucht und –haltung
  • Bauliches Gestalten
  • Hausgärtnerei und naturkundliche Erfahrungen
  • Zusätzlich für die jugendlichen Mütter mit Kind
  • Elterntraining
  • Altersgerechte Förderung der Kinder

 

Ziele der stationären Angebote:

Kurzfristig (ca. drei Monate)

  • Bereitschaft zu drogenfreiem Leben in der therapeutischen Gemeinschaft erreichen
  • Motivation erarbeiten und festigen
  • Nebenwirkungen einer neuroleptischen Behandlung auffangen
  • Vertrauen und Arbeitsbündnis herstellen (v.a. zu Bezugsbetreuern und Therapeuten)
  •  

Mittelfristig (ab drei Monate)

  • Krankheitseinsicht, Bearbeitung psychischer und sozialer Problematiken
  • Zeitrhythmen einhalten, Aktivierung im Tagesablauf
  • Vorbereitung der Wiederaufnahme von Schule/Ausbildung
  • Beziehung zu Eltern und anderen Bezugspersonen klären
  • Soziale Kompetenzen erarbeiten und verbessern

Langfristig:

  • Stabilisierung im Hinblick auf
  • vollständige Gesundung
  • Lernen mit Beeinträchtigungen zu leben
  • Ablösung vom Elternhaus, Befähigung zu (teil-)selbständigem Leben,
  • Schulische, berufliche und soziale Integration
  • Absichern der Wohnsituation und einer Nachbetreuung

Kontakt und Bewerbung

Sabine Sturm
Telefon: 0173 - 2171329
c/o TWG: 033080 – 40562
Fax: 033080 - 40591
burgwall@prowo-berlin.de

 


Weitere Informationen unter www.prowo-berlin.de